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Vorbereitungsklassen (VKL)

VKL/VABO

Vorbereitungsklassen (VKL) / Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO)

Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Herkunftssprache und geringen Deutschkenntnissen werden an allgemeinbildenden Schulen in Vorbereitungsklassen (VKL) und an beruflichen Schulen in Klassen des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen (VABO) auf die Integration in den Regelunterricht oder die Ausbildung vorbereitet.

Die „Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums über die Grundsätze zum Unterricht für Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Herkunftssprache und geringen Deutschkenntnissen an allgemein bildenden und beruflichen Schulen“ vom 1. August 2017 bildet die rechtliche Grundlage für VKL und VABO. 

Für die organisatorische Umsetzung sowie den Unterricht in diesen Klassen stehen unter „Orientierungsrahmen VKL“ und „VABO“ spezifische Hinweise, Erläuterungen und Materialien zur Verfügung. Sie bieten Orientierung sowohl bei der Entwicklung bzw. Überarbeitung der schuleigenen Konzeption als auch bei der inhaltlichen Gestaltung des Unterrichts in VKL und VABO.

Orientierungsrahmen VKL

 

Wo werden die Kinder und Jugendlichen zur Beschulung angemeldet?

Grundschule (in der Regel: vom 6. – 10. Lebensjahr): Grundsätzlich an der Grundschule im Schulbezirk anmelden, ggfs. von dort Vermittlung in eine Vorbereitungsklasse an einer anderen Grundschule.

Sekundarstufe I (vom vollendeten 10. Lebensjahr bis zum 15. Lebensjahr): Anmeldung an einer Schule mit Vorbereitungsklasse; Ansprechperson ist die jeweilige geschäftsführende Schulleiterin bzw. der geschäftsführende Schulleiter für Werkreal- und Hauptschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien.

Sonderpädagogische Bildungsangebote an allgemeinen Schulen und in sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum: Schülerinnen und Schüler können in ein entsprechendes Angebot aufgenommen werden, wenn der Anspruch auf ein solches Angebot vom Staatlichen Schulamt festgestellt wurde. Erster Ansprechpartner ist deshalb das jeweilige Staatliche Schulamt.

Berufliche Schulen (ab dem 15./16. Lebensjahr bis zum vollendeten 20. Lebensjahr): Anmeldung bei der jeweiligen geschäftsführenden Schulleiterin bzw. dem geschäftsführenden Schulleiter der beruflichen Schule im Stadt- oder Landkreis. 



2P – Potential & Perspektive Analyseverfahren für neu Zugewanderte       

Das Verfahren 2P (Potenzialanalyse für neu Zugewanderte) dient allen weiterführenden allgemeinbildenden und beruflichen Schulen als Diagnoseinstrument für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 - 20 Jahren. Lehrkräfte erhalten über verschiedene Bausteine Hinweise zur Förderung des schulischen und beruflichen Werdegangs. 2P berücksichtigt die Gesamtpersönlichkeit der Schülerin bzw. des Schülers, schließt jedoch mit keinem Zertifikat ab.

Informationspräsentation-2P – Potential & Perspektive Analyseverfahren für neu Zugewanderte



Allgemeine Informationen zu VKL

VKL-Standorte

 

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